„Der Tod und das Mädchen“ – Konzert und Lesung in Osnabrück

Anna Seghers' "Ausflug der toten Mädchen"

Anna Seghers‘ „Ausflug der toten Mädchen“

Was: Konzert und Lesung aus Anna Seghers‘ „Der Ausflug der toten Mädchen“ im Rahmenprogramm des Projekts DANSE MACABRE
Wann: Do., 06.04.2017, 19.30 Uhr
Wo: Felix-Nussbaum-Haus und Kulturgeschichtliches Museum, Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
Wieviel: 16 €
Karten:
online

Das Felix-Nussbaum-Haus und das Theater Osnabrück laden im Rahmen der Sonderausstellung „Danse Macabre. Tanz und Tod in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts“ zu einem besonderen Liederabend ein. Unter dem Titel „Der Tod und das Mädchen“ gestalten Ensemblemitglieder des Theaters einen Vortragsabend mit Musik und Lesung.

Michal Majerski (1. Geige), Nikola Panicic (2. Geige), Kaori Yoshida (Viola) und Susanne Lamke (Violoncello) interpretieren Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14 in d-moll. Das Andante con moto des viersätzigen Streichquartetts ist eine Variation auf Schuberts 1817 geschaffenes Kunstlied „Der Tod und das Mädchen“ zum gleichnamigen Gedicht von Matthias Claudius. Dieses gab auch dem Quartett den Beinamen und macht es zu einem prominenten Beispiel des seit der Renaissance bekannten Sujets vom Tod und Mädchen. Das Konzert begleitet eine Lesung von Helene Stupnicki. Die Schauspielerin liest aus der Erzählung von Anna Seghers „Der Ausflug der toten Mädchen“, veröffentlicht im Jahre 1946.

Das Konzert wird im Großen Saal des Felix-Nussbaum-Hauses in der Ausstellung „Danse Macabre“ stattfinden. Im Zentrum der facettenreichen Präsentation, die die bewegte Ära zwischen den beiden Weltkriegen wieder aufleben lässt,  stehen Felix Nussbaums Werk „Triumph des Todes“ (1944) und Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Totentanz der Mary Wigman“ (1926-28). Daneben sind Werke unter anderem von Otto Dix, Ernst Barlach, Walt Disney, James Ensor, Frans Masereel, Edmund Kesting und Karl Hofer zu sehen. Die Ausstellung findet im Rahmen des spartenübergreifenden Kooperationsprojekts „Danse Macabre. Totentanz“ mit dem Theater Osnabrück, dem Diözesanmuseum Osnabrück und der Kunsthalle Osnabrück statt.