„Lore Krüger et Anna Seghers, convergences de deux parcours“ – Lecture en Paris

Les traversées du XXe siècle par ces artistes allemandes se recoupent plusieurs fois : juives antifascistes, à l’avènement d’Hitler, elles sont contraintes à un exil dont la principale station, avant la guerre, sera la France. Un second exil les conduira en Amérique, Anna au Mexique et Lore aux USA. Entre Anna l’écrivaine et Lore, la photographe en exil, y a-t-il eu alors d’autres points de rencontre?
Après la guerre, c’est à Berlin-Est qu’elles iront se fixer et vivre jusqu’à leur mort. Et là, quels parcours vont effectuer Anna, écrivaine consacrée, et Lore devenue traductrice littéraire?

Lecture de textes d’Anna Seghers par Ariane Ascaride. Par Hélène Roussel, germaniste, chercheuse sur l’exil allemand des années 1933-1945,
avec la participation de Pierre Radvanyi, physicien, fils d’Anna Seghers

Mercredi 25 mai 2016 à 19 h 30
Musée d’art et d’histoire du Judaïsme, 71, rue du Temple, 75003 Paris
8 €, erm. 6 €

„Anna Seghers, ein Mainzer Mädchen“ – Stadtführung in Mainz

Was: Stadtführung „Anna Seghers, ein Mainzer Mädchen“
Wann: Mi., 01.06.16, 17 Uhr
Wo: Dominformation, Marktportal, Markt 10, 55116 Mainz
Wieviel: 7 €, Schüler/Studenten 4 €, Rentner 6 €, Kinder bis 9 Jahre 3 €, Familienkarte 15 €
Kontakt: Tourist Service Center Mainz Tel. 06131 242827

Der Gästeführerverband Mainz e. V. führt an die Orte der Kindheit und Jugend von Anna Seghers. Mit Textlesungen aus den Werken Das siebte Kreuz und Der Ausflug der toten Mädchen.

„Fluchtgeschichten. Erzählen vom Zweiten Weltkrieg bei Irène Némirovsky, Anna Seghers und anderen“ – Vortrag in Saarbrücken

Logo Universität des Saarlandes

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Was: Vortrag „Fluchtgeschichten. Erzählen vom Zweiten Weltkrieg bei Irène Némirovsky, Anna Seghers und anderen“ im Rahmen der Literaturwissenschaftlichen Ringvorlesung „Erkundungen zwischen Krieg und Frieden“ der Universität des Saarlandes
Wann: Mo., 30.05.16, 19 Uhr
Wo: Rathaus St. Johann, Festsaal, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken
Wieviel: Eintritt frei

Die Invasion der Deutschen Wehrmacht in Frankreich, Belgien und den Niederlanden im Mai und Juni 1940 zählt zu den Kriegsereignissen, die sich tief in das kollektive Gedächtnis der Franzosen eingegraben haben. Die einsetzende Massenflucht der Zivilisten, die Auflösung der französischen Armee und das daraus entstehende Chaos auf den Straßen zwischen Flandern, Paris und Südfrankreich wurden von zahlreichen Schriftstellern und Künstlern verarbeitet, die sich selbst auf die Flucht begeben mussten.

Der erste Teil des Vortrags von Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität des Saarlandes) bietet einen allgemeinen Überblick über die literarische Verarbeitung dieser traumatischen Erfahrung vor allem im Hinblick auf die verwendeten Motive, Wahrnehmungsperspektiven und ästhetischen Gestaltungsverfahren der verschiedenen Werke. Im Hauptteil werden die beiden Romane „Suite française“ von Irène Némirovsky (1942/2004) und „Transit“ (1944/1948) von Anna Seghers näher präsentiert und miteinander verglichen. Dabei wird sich zeigen: Beide Texte betten die Kriegsereignisse als Handlung in eine komplexe Erzählstruktur ein; beide lassen sich aber auch als grundsätzliche schriftstellerische Erkundungen über Krieg und Frieden verstehen. Und nicht zuletzt denken beide Autorinnen in ihren Romanen intensiv darüber nach, welche Konsequenzen die Kriegserfahrungen für das Geschichtenerzählen und für die Literatur insgesamt haben.

„Für uns begann ein neues Leben“ – Lesung in Berlin

Was: Die Schauspielerinnen Renate Geißler und Angelika Neutschel lesen aus Anna Segher’s Roman „Transit“
Wann: Mi., 01.06.16, 19.30 Uhr
Wo: Karl Marx Buchhandlung, Salon, Karl-Marx-Allee 78, 10243 Berlin
Wieviel: 8 €, erm. 6 €
Kontakt: Tel.  030 61390410

Marseille im Sommer 1940. Am Rande Europas versammeln sich die Verfolgten und Bedrohten. Sie hetzen nach Visa und Bescheinigungen, um nach Übersee ins rettende Exil zu entkommen. Für kurze Zeit sind fremde Leben durch Hoffnungen, Träume und Leidenschaften miteinander verbunden.

Anna Seghers begann mit der Niederschrift von „Transit“ auf ihrer eigenen Odyssee von Marseille nach Mexiko, unmittelbar unter dem Eindruck ihrer Erlebnisse. Der Roman, den Heinrich Böll als ihren schönsten bezeichnete, erschien 1944 in Spanisch, Englisch und Französisch, 1948 in Deutsch.

„So weit uns Spaniens Hoffnung trug. Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg“

Cover "So weit uns Spaniens Hoffnung trug"

Cover „So weit uns Spaniens Hoffnung trug“

Im Sommer ist es achtzig Jahre her, dass spanische Militärs unter General Franco ihren Aufstand gegen die Republik begannen und damit den Spanischen Bürgerkrieg vom Zaun brachen. Aus diesem Anlass ist die Anthologie „So weit uns Spaniens Hoffnung trug“ entstanden. Der Herausgeber Erich Hackl schreibt dazu: „In ein paar Jahren wird niemand mehr da sein, der mit den Ereignissen eigene Erfahrungen verbindet; und wer den ersten langen, erbitterten und am meisten erregenden Abwehrkampf gegen den Faschismus, unter scheinbar völlig veränderten politischen Verhältnissen nach- und miterleben will, wird auf die unter dem Eindruck des Geschehens entstandene Literatur angewiesen sein. Sie gibt, genauer als ein Geschichtswerk, Auskunft über das, was die Menschen damals erhofft, was sie gewonnen und verloren haben, was möglich gewesen wäre.“
Der Band versammelt 46 Texte, Erzählungen und Berichte, von deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, darunter auch Anna Seghers. Sie sind chronologisch angeordnet und veranschaulichen den Spanischen Bürgerkrieg vom Anfang bis zum bitteren Ende in einer einzigen großen, vielstimmigen Erzählung. Und in all seinen Facetten: Sie illustrieren die Hoffnung, die Schrecken des Krieges, die Entschlossenheit des Widerstandes gegen den Faschismus, die Solidarität, den Verrat des demokratischen Europa an der spanischen Republik, die Kämpfe innerhalb der Volksfront und vieles mehr.

Erich Hackl (Hrsg.): So weit uns Spaniens Hoffnung trug. Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg. 400 Seiten – 13,5 × 20,4 cm, gebunden. ISBN 9783858696861. CHF 28,00  € 25,00.

„Lest! 2016“ – Gedenken an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten 1933 – Weimar

Was: „Lest! 2016“ – Gedenken an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten 1933
Wann: Sa., 14.05.16,13 Uhr
Wo: Theaterplatz, am Goethe-und-Schiller-Denkmal, 99423 Weimar

Das Weimarer Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus, das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Stadtkulturdirektion laden alljährlich die Bürger der Stadt Weimar dazu ein, im Gedenken an die Bücherverbrennung im Jahr 1933 aus literarischen Werken verfolgter Autorinnen und Autoren und jener, deren Bücher auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten landeten, öffentlich einen Text von etwa vier bis sechs Minuten Länge vorzutragen.
In diesem Jahr haben sich die Veranstalter in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland dazu entschlossen, mit dieser öffentlichen Lesung auch auf die aktuelle Situation der Bedrohung von Autoren in vielen Ländern der Welt hinzuweisen.

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„Transit und mehr“ – Lesung in Gummersbach

Anna Seghers' Roman "Transit"

Anna Seghers‘ Roman „Transit“

Was: Ute Kaiser liest Werke von Anna Seghers
Wann: Mi., 18.05.16,19.30 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Kaiserstraße 20, 51643 Gummersbach
Wieviel: 5 €, Eintrittskarten in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de
Kontakt: Tel.: 02261 / 92580 -20, E-Mail: info-gummersbach@mayersche.de

Die Schauspielerin Ute Kaiser liest ausgewählte Passagen aus dem Roman Transit und stellt ihr aktuelles Seghers-Hörbuch vor, eines der ganz frühen Werke der Autorin, welches erst nach ihrem Tod entdeckt wurde und im November 2015 auf CD erschienen ist.

„Eduard Zuckmayer – Ein Musiker in der Türkei“ – Filmvorführung in Mainz

„Eduard Zuckmayer - Ein Musiker in der Türkei"

„Eduard Zuckmayer – Ein Musiker in der Türkei“

Was: Dokumentarfilm „Eduard Zuckmayer – Ein Musiker in der Türkei“
Wann: 19.–23.05.16, jeweils 20.30 Uhr
Wo: CinéMayence, Schillerstrasse 11, 55116 Mainz
Wieviel: 5 €, erm. 4 €, Kinder 2 €

Im Jahr 1995 hat die Mainzer Regisseurin Barbara Trottnow den viel beachteten Film „Katharina oder die Kunst Arbeit zu finden“ nach einem Text bzw. Drehbuch von Anna Seghers („Der sogenannte Rendel“) gedreht. Ihr neuester Dokumentarfilm handelt von dem Pianisten und Dirigenten Eduard Zuckmayer, dem älteren Bruder des Schriftstellers Carl Zuckmayer. Nachdem die Nazis ihm Berufsverbot erteilt hatten, ging er 1936 in die Türkei und baute dort auf Wunsch von Atatürk die Musikausbildung nach westlichem Vorbild auf. Er blieb bis zu seinem Tod im Jahre 1972 in seiner neuen Heimat. Der Film sucht nach den Spuren, die Eduard Zuckmayer in der Türkei hinterlassen hat und beleuchtet das Thema Migration und Integration einmal aus anderer Sicht.

Am ersten Abend (19. Mai) findet im Anschluss eine Diskussion mit der Regisseurin Barbara Trottnow statt.

Angebot an Veranstalter: „Sonderbare Begegnungen: Sagen von Unirdischen“ – Lesung mit Doreen Kähler

Flyer zur Lesung mit Doreen Kähler

Flyer zur Lesung mit Doreen Kähler

Sagen von Unirdischen ist eine Erzählung aus dem Spätwerk der Schriftstellerin Anna Seghers und erschien in der Sammlung Sonderbare Begegnungen 1973. Es ist die Zeit von Reformation und Bauernkrieg; Verwirrung, Not und Angst bestimmen das Leben. Doch diese unruhige Epoche birgt neue Hoffnungen – ist ein Aufbruch zu einem neuen Bewusstsein.
Wie aber äußert sich dieses Neue im Menschen? Anna Seghers gelingt es durch eine sensible Künstlergeschichte.

Eine Lesung (Flyer) anlässlich des Reformationsjubiläums 2017. Die Schauspielerin Doreen Kähler freut sich über Anfragen.

„Transit“ – Szenische Lesung bei der 10. Bonner Theaternacht

10. Bonner Theaternacht

10. Bonner Theaternacht

Was: „Transit“ – Szenische Lesung mit dem Theater fulminant
Wann: Mi., 04.05.16, 19.30–20 Uhr + 20.45–21.15 Uhr
Wo: 10. Bonner Theaternacht, Universität Bonn, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Hörsaal 17, Nußallee 17, D-53115 Bonn
Wieviel: 18,50 €, erm. 13 €
Kontakt: Tel.: 0228 502010, online

„Transit“ ist ein autobiographischer Roman von Anna Seghers, welcher in beeindruckender Weise von den Flüchtlingsströmen erzählt, die im Sommer 1940 aus ganz Europa in das kurz vor der Besetzung stehende Marseille flohen und sich dort zu Tausenden versammelten. Die Flüchtlinge versuchen verzweifelt, den sich nähernden Truppen der Nationalsozialisten zu entkommen, scheitern aber oft an fehlenden Papieren, Geldnöten und zu wenigen Plätzen auf den Schiffen. Eingebettet in diese für uns heute aktuelle Schilderung vom Alltag der Flüchtlinge, die auf der Jagd nach Transiten, Visa und Schiffsbillets sind, ist eine komplizierte Liebesgeschichte, die ein erstaunliches Ende nimmt.

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